Wir feiern 50 Jahre Hardrock mit Deep Purple

Ein halbes Jahrhundert ist es her: Deep Purple, Led Zeppelin und ein Jahr später Black Sabbath werden gegründet. Die drei Bands erklären die schnulzigen 60er für beendet, die vor allem den Beatles gehörten. Es ist Zeit für etwas Härteres. Hardrock. Während Deep Purple und Led Zeppelin noch zur Gattung Hardrock gehören, schreibt man Ozzy Osbourne und seine Band Black Sabbath dem Heavy Metal zu. Den Grundstein für die neue Musikrichtung legte das Album „Paranoid“, das 1970 veröffentlicht wurde. Weil Heavy Metal erst in zwei Jahren 50 wird, feiern wir einfach den Hardrock. Ein Interview mit der Band Deep Purple, das wir bei T-Online gefunden haben, passt perfekt zu diesem Anlass.

Deep Purple

Sie gelten als die Wegbereiter des Heavy Metal. Die Band Deep Purple wurde 1968 gegründet und hat sich mit ihren großen Hits wie „Smoke on the Water“ in die unvergängliche Rock-Geschichte gespielt. Die Band hat sich bereits 1976 wieder aufgelöst. Mit über 150 Millionen verkauften Platten ist Deep Purple aber sicher nicht vergessen. Auch der Auftritt auf dem Wacken Open Air 2013 zeigt, dass die Rock-Opas es noch nicht verlernt haben. Von Auflösung also nichts mehr zu spüren.

Smoke on the Water

Der größte Hit der englischen Rockband. Bis heute wird der Song gecovert und gespielt, als wäre er erst gestern in den Charts gewesen. Das eingängige Gitarrenriff gilt als eines der meistverkauften Werke der Rockmusik und wurde in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. In den USA ist „Smoke on the Water“ sogar das bekannteste Lied nach der Nationalhymne. Das hat eine unabhängige Umfrage ergeben.

Inspiriert wurde der Song übrigens von Frank Zappa. Genauer gesagt besingen Deep Purple dessen Konzert in Montreux, bei dem ein Feuer den ganzen Konzertsaal zerstörte. Die englische Rockband war zur gleichen Zeit am Genfer See, um ein neues Album aufzunehmen.

Und wann bekommt man schon so einen Songtext frei Haus geliefert?