Über die Vorläufer des Heavy Metal haben wir geschrieben. Von den Yardbirds über Steppenwolf und Led Zeppelin. Jetzt kommt die Fortsetzung der Heavy Metal-Geschichte.

Wir starten mit Black Sabbath. Aber nicht wie gewohnt Ozzy Osbourne steht im Mittelpunkt, sondern der Gitarrist Tony Iommi. Er hatte die Idee für den neuen Sound und hat die neuen Gitarrenriffs entwickelt. Für dieses Verdienst hat er 2013 von der Coventry University of Arts den Ehrendoktortitel verliehen bekommen. „In recognition of his contribution to popular music“ steht auf dem Titel. Damit ist Tony Iommy nun auch offiziell der „Doctor of Rock“.

Auch Deep Purple hat 1970 bereits erste Erfolge gefeiert. Im Vergleich zu Black Sabbath sind die Briten eindeutig dem Hardrock zuzuordnen. Trotzdem bleiben ihre Songs wie „Smoke on the water“ für immer unvergessen.

In den USA haben zur gleichen Zeit Grand Funk Railroad Erfolge gefeiert. Ihr Erfolgs-Prinzip war es, immer auf Tour zu sein. Von 1968 bis 1976 haben sie so viele Konzerte gegeben, dass sogar die Einnahmerekorde der Beatles von ihnen übertroffen wurden. Ihre Musik wurde schon damals als oberflächlich und effekthascherisch kritisiert. Grand Funk geriet daher schon in den späten 70ern in Vergessenheit.

Heute noch gehört werden dafür die Hits von Kiss, Aerosmith und vor allem AC/DC. Vor allem bei den Australischen Starkstromrockern wird immer wieder behauptet, sie wären gar keine Heavy Metal Band, sondern harte Rock’n’Roller. Aus der Geschichte des Heavy Metal wegzudenken sind AC/DC deswegen aber nicht.

Wenn die Australier mitspielen dürfen, darf Motörhead natürlich nicht vergessen werden. Auch hier ist der Rock’n’Roll gemischt mit Heavy Metal und Punk. Die Englische Rockband wird in allen Genres gefeiert. Vor allem als Väter des Punkrock.

In den späten Siebzigern haben Iron Maiden schließlich eine neue Evolutionsstufe gezündet. Der Heavy Metal der Achtziger und Neunziger hatte begonnen. Aber das, liebe Freunde der Rockmusik, ist eine andere Geschichte.